Weiterbildungen zu Informationssicherheit/Cyber-Security im VdS Bildungszentrum
Ob Überschwemmung oder Brand, Hackerangriff oder Ransomware zur Erpressung von Lösegeldern: Die IT-Netze und Daten Ihres Unternehmens sind vielen Gefahren ausgesetzt, und es kommen immer wieder neue hinzu. Umso wichtiger ist es, aktuelle Strategien und Maßnahmen zu ihrem Schutz einzusetzen.
Worüber sprechen wir? Definition von Cyber-Security und Informationssicherheit
Der Erfolg (und in vielen Fällen auch der Bestand) eines Unternehmens hängt heute immer mehr von der Sicherheit seiner Informationen ab – die angemessene Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität muss sichergestellt sein.
Ein effektives Management der Informationssicherheit/Cyber-Security gewinnt deshalb immer mehr an Bedeutung und wird mittlerweile explizit von Kundschaft, Partnern, Banken, Versicherungen und der Gesetzgebung eingefordert.
Ideal: Zusammenhang zwischen Informationssicherheit, IT-Sicherheit und Datenschutz
Informationssicherheit, IT-Sicherheit und Datenschutz sollten im Unternehmen Hand in Hand gehen. Das ist jeweils gemeint:
Informationssicherheit: Sicherstellen der Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit von Informationen.
IT-Sicherheit: Schutz der elektronischen Informationsverarbeitung. Dies ist ein Unterbereich der Informationssicherheit.
Datenschutz: Der Schutz des Einzelnen vor Missbrauch seiner personenbezogenen Informationen. Auch dazu finden Sie im VdS-Bildungszentrum Informationen und Fortbildungen.
Hohe Bedeutung für Ihr Unternehmen
Informationssicherheit sollte im Unternehmen einen genauso hohen Stellenwert wie der Brandschutz einnehmen. Für die Abwehr „klassischer“ Gefahren wie Bränden stehen den Unternehmen etablierte Schutz-Standards zur Verfügung. Digitalisierung und Vernetzung dagegen bergen viele relativ neue Gefahren, die Unternehmen in ihrem Risikomanagement ebenfalls berücksichtigen müssen.
Eine gut organisierte Informationssicherheit vermindert die Anzahl der Schwachstellen, verringert die verbleibenden Risiken und begrenzt dadurch potenzielle Schäden für das Unternehmen.
Sicherheitsmaßnahmen im Unternehmen
Für eine belastbare Informationssicherheit im Unternehmen müssen Verantwortlichkeiten geklärt, sichere Prozesse definiert und die IT-Systeme gegen Störungen, Naturereignisse, Brände oder auch Cyber-Angriffe geschützt werden. Zutritte und Zugriffe müssen kontrolliert werden, die Daten umfassend gespeichert und gesichert sein und vieles mehr. Auch für den Ernstfall müssen Szenarien vorbereitet werden.
Ein durchdachtes und gut strukturiertes Vorgehen ist nötig, um angemessene Sicherheitsmaßnahmen im Unternehmen zu etablieren und so miteinander zu verzahnen, dass mit einem möglichst geringen Aufwand das notwendige Schutzniveau erreicht wird.
Gesetzliche und normative Grundlagen der Informationssicherheit
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Anleitungen zum Thema veröffentlicht: BSI-Standard 200-2 „IT-Grundschutz-Methodik”, BSI-Standard 200-3 „Risikomanagement” sowie BSI-Standard 200-4 „Business Continuity Management”.
Relevant sind außerdem eine Reihe von DIN-Normen, zum Beispiel die DIN EN 50173-Reihe „Informationstechnik – Anwendungsneutrale Kommunikationskabelanlagen” oder die DIN EN 50174-Reihe „Informationstechnik – Installation von Kommunikationsverkabelung”.
Hilfreiche Richtlinien für die pragmatische Umsetzung
Die Richtlinien VdS 10000, VdS 10005 und VdS 2007 bieten sehr praxisnahe und praktikable Anleitungen, erstere insbesondere auch für kleinere und mittelständische Unternehmen.
Informationssicherheit für KMU: VdS 10000 und VdS 10005
Beide Richtlinien werden in VdS-Lehrgängen bzw. Online-Seminaren zur VdS 10000 und zur VdS 10005 detailiert besprochen.
VdS 2007 zum Schutz von IT-Anlagen
IT-Anlagen gehören zu den wichtigsten Einrichtungen eines Unternehmens – ganz unabhängig von seiner Größe. Die Richtlinie VdS 2007(öffnet in neuem Tab) enthält Hinweise zur Schadenverhütung, um insbesondere Sachschäden und Betriebsunterbrechungen zu vermeiden. Sie beschreibt dazu bauliche, anlagentechnische sowie organisatorische Schutzmaßnahmen. Die konkrete Umsetzung sollte immer im Rahmen einer individuellen Risikobetrachtung ermittelt werden – auch dazu gibt die VdS 2007(öffnet in neuem Tab) eine Hilfestellung.
Aktuelle Herausforderung: NIS2
Was ist NIS-2? NIS-2 ist eine EU-Richtlinie, die Mindeststandards für Informationssicherheit festlegt und vor allem mittelständische Unternehmen sowie Zulieferer aller Größenordnungen betrifft.
Jedes EU-Mitgliedsland setzt die Richtlinien in einem eigenen Gesetz um. In Deutschland hat sich die Verabschiedung dieses Gesetzes unter anderem wegen der vorgezogenen Bundestagswahl verzögert. Doch sobald es verabschiedet wird, tritt es mit sofortiger Wirkung in Kraft! Deshalb ist es für Unternehmen und Organisationen wichtig, schon jetzt zu wissen, inwieweit sie betroffen sind, und die erforderlichen Maßnahmen umzusetzen.
Im VdS-Online-Seminar lernen Sie alles Wissenswerte rund um NIS-2. Unser Referent kann Sie hervorragend zu allen Details informieren, denn er ist selbst an der Erarbeitung der VdS-Richtlinie – VdS 10100 – zur Umsetzung der EU-Richtlinie beteiligt!
Weiterbildungen zur Informationssicherheit/Cyber-Security
Im VdS-Bildungszentrum finden Sie hochwertige Lehrgänge, Online-Seminare und Fachtagungen mit aktuellem, sehr praxisnahem Wissen, vermittelt durch erstklassige Experten. Zum Beispiel zu diesen Themen:
Mit der EU-Verordnung über Künstliche Intelligenz (KI-VO) entsteht erstmals ein verbindlicher Rechtsrahmen für den Einsatz von KI in Europa. Die neuen Vorgaben betreffen nicht nur Entwickler, sondern...
Vielen Dank für diese ausgezeichnete, geballt praxisnahe und sympathische Schulung. Herzlichen Dank an das Team von VdS und natürlich den 10000er-Experten Mark „Uffpasse!“ Semmler.
Jonathan Schulz, Berater für IT-Sicherheit, HiQ sec
Ein Webinar, das meine Erwartungen weit übertroffen hat. Mit viel Spaß und Hochspannung wurden mir die Inhalte der VdS 10000 durch die Moderatorin Frau Schriewer und den Referenten Herrn Semmler präsentiert. Mehr geht nicht!
Michael Steinfatt, tenzing – Dr. Müller & Partner GmbH IT-Solutions, Lübeck
Vielen Dank für das gut organisierte, praxisnahe und sympathische Firmenseminar zum Thema „Naturgefahren“, vorwiegend Überschwemmung/Hochwasser, Starkregen, Rückstau“. Unser Referent hat uns das Wissen sehr gut und strukturiert vermittelt.
Ina Rauhut, Mecklenburgische Versicherungs-Gesellschaft a.G., Hannover
Die unkomplizierte und gleichermaßen flexible Organisation und Durchführung waren ebenso ausgezeichnet wie die inhaltliche Präsentation des Dozenten.
Markus d'Aße, Berater für Datenschutz und IT-Sicherheit, DS EXTERN GmbH, Hamburg
Am Ende des Online-Seminars war es erleichternd zu sehen, doch einige Punkte richtig und konsequent in der eigenen EDV umgesetzt zu haben – aber weitere notwendige Schwachstellen und Probleme wurden klar erkennbar.
Andreas Baumann, Geschäftsführer, IT-Meister, Reif GmbH, Heroldstatt
FAQ - Fragen und Antworten zu Informationssicherheit und Cyber-Security
Was versteht man unter Cyber-Security und warum ist sie wichtig für Unternehmen?
Cyber-Security umfasst alle Maßnahmen, die zum Schutz von IT-Systemen und digitalen Daten vor Angriffen, Missbrauch und Ausfällen ergriffen werden. Für Unternehmen ist sie heute von zentraler Bedeutung, da die Zahl der Cyberbedrohungen stetig zunimmt und gleichzeitig gesetzliche sowie vertragliche Anforderungen steigen. Eine fundierte Weiterbildung hilft, Risiken zu erkennen und Schutzmaßnahmen effektiv umzusetzen.
Welche Themen werden in der Cyber-Security-Weiterbildung bei VdS behandelt?
Die VdS-Weiterbildungen decken ein breites Spektrum ab – von der praxisnahen Einführung in die Informationssicherheit über spezielle Bedrohungsszenarien wie Ransomware bis hin zu strategischen Themen wie der Umsetzung der NIS-2-Richtlinie oder dem Schutz kritischer Systeme. Grundlage sind unter anderem die Richtlinien VdS 10000, VdS 10100, VdS 10005 und VdS 2007.
Für wen eignet sich die Weiterbildung im Bereich Cyber-Security besonders?
Das Angebot richtet sich speziell an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), aber auch an größere Organisationen, Verwaltungen und Verbände. Besonders profitieren IT-Verantwortliche, Informationssicherheitsbeauftragte, Datenschutzbeauftragte sowie Fachkräfte, die mit der IT-Sicherheit betraut sind.
Warum sind die VdS-Richtlinien VdS 10000 besonders hilfreich?
Diese Richtlinien wurden speziell für die Anforderungen kleiner und mittelständischer Unternehmen entwickelt. Sie bieten eine pragmatische Anleitung, wie man mit vertretbarem Aufwand ein wirksames Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) aufbauen kann – ganz nach dem Motto: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Gibt es auch Schulungen zur neuen EU-Richtlinie NIS-2?
Ja, das VdS Bildungszentrum bietet spezialisierte Online-Seminare an, in denen Sie erfahren, wie sich die NIS-2-Richtlinie auf Ihr Unternehmen auswirkt und welche Maßnahmen notwendig sind. Die Inhalte basieren auf der VdS-Richtlinie 10100, die zur Umsetzung von NIS-2 entwickelt wurde.
Wie praxisnah ist der Unterricht in den VdS-Weiterbildungen?
Die Schulungen sind gezielt auf die Praxis ausgerichtet. Die Dozentinnen und Dozenten kommen selbst aus dem beruflichen Alltag und vermitteln Inhalte anschaulich anhand realer Beispiele. Der Austausch mit anderen Teilnehmenden sowie individuelle Fragestellungen sind ausdrücklich erwünscht.
Welche Formate bietet das VdS Bildungszentrum an?
Je nach Bedarf können Unternehmen zwischen Präsenzlehrgängen, Online-Seminaren oder Fachtagungen wählen. Alle Formate zeichnen sich durch hohe Qualität, kleine Gruppen und umfassende Materialien inklusive VdS-Richtlinien aus.
Welche Vorteile bringt eine Cyber-Security-Weiterbildung mit anschließender VdS-Zertifizierung?
Teilnehmende gewinnen fundiertes Know-how, mit dem sie ihr Unternehmen effektiv vor IT-Gefahren schützen können. Gleichzeitig kann ein durch VdS anerkannter Nachweis gegenüber Geschäftspartnern, Kundschaft und Aufsichtsbehörden ein wertvoller Vertrauensbeweis sein.
Was passiert bei einer Stornierung der Buchung?
Schriftliche Stornierungen sind bis vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenlos möglich. Bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn sind 50 % der Teilnahmegebühr zu tragen. Bei einer späteren Abmeldung oder bei Nichtteilnahme ist die volle Teilnahmegebühr zu entrichten. Maßgebend ist der Eingang der schriftlichen Stornierung. Eine Ersatzperson kann jederzeit benannt werden. Details finden Sie in den AGB der VdS Schadenverhütung GmbHAllgemeine Geschäftsbedingungen der VdS Schadenverhütung GmbH(öffnet in neuem Tab).